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In einer Züchterfamilie aufgewachsen waren Hunde immer ein Teil meines Lebens. Seit 1988 beschäftige ich mich mit der Rasse Basenji, zuerst nur von der Literatur her.1990 entschloß ich mich, den Basenji züchten zu wollen, um diesen so anderen Hund mit all seinen faszinierenden Eigenarten so zu erhalten, wie er in der alten Literatur beschrieben war. Unser erste Basenji, die r/w Hündin „Catootje van de Stille Jager" kaufte ich 1990 von Herrn Henk Shippers aus Holland. 1991 kam von demselben Züchter der r/w Rüde „Dropje van de Stille Jager" in meine Familie. Mein erster Wurf fiel 1992 und bis heute sind 4 Würfe in meinem Zwinger aufgewachsen. Aufgrund der engen Population dieser Rasse legte ich von Anfang an größten Wert auf eine Erweiterung des genetischen Potentials. Dies bestimmt auch die Internationalität meines Zwingers. In 1989 mit dem Ende der kommunistischen Regime und der Öffnung der Grenzen ist vieles auf dem züchterischen Gebiet erst möglich geworden. In meinem Zwinger wurden als Deckrüden neben meinem eigenen Hund „Dropje", der auch international mit großem Erfolg auf Zuchtschauen ausgestellt wurde, der amerikanische Basenji Edgiie’s Buckeye Traveler und der aus schwedischer Zucht stammende und in Deutschland lebende, international ebenfalls sehr bekannte und erfolgreiche Rüde „Faraoland Nile Wild Burundi" eingesetzt. Zum Aufbau einer neuen Zuchtlinie erwarb ich 1996 aus Norwegen die r/w Hündin „Watzikimas Polyanna" von der Züchterin Anne Cathrin Modahl. 1997 kam als letzte Erwerbung meine erste Tricilorhündin „Mokoondi’s B’NanaYaw" von der Züchterin Dagmar Wagner aus Deutschland in meine Familie. Diese 4 Basenjis leben mit meinen zwei Kindern zusammen harmonisch in einem großen Mensch-Tierrudel. Die zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungserfolge meiner Hunde bzw. der Nachkommen aus meiner Zucht beweisen mir, daß es möglich ist, gesunde und absolut sozialverträgliche Basenjis zu züchten, welche in Harmonie mit dem Menschen leben und auch dem Originalstandard sehr nahe kommen. Neben der Gesunderhaltung der Rasse lege ich größten Wert darauf, daß meine Hunde von Körper und Wesen möglichst dem Originalstandard entsprechen. Modetrends finden absolut keine züchterische Beachtung. Dieser grazile, gazellenartige, elegante und doch robuste Hund muß sich soweit als möglich seine natürlichen Eigenarten erhalten. Dazu gehören neben dem Sozialverhalten auch seine jagdlichen Qualitäten, die dem Tier in einer Extremsituation auch das Überleben ohne menschliche Hilfe in der Natur ermöglichen. Ich züchte nicht gegen die Natur, denn die ist perfekt. Und der Basenji ist ein perfekter Hund - und das soll so bleiben. In 1998 verpaarte ich meine Hündin "Watzikimas Polyanna" mit dem bereits in meinem Zwinger erfolgreich eingesetzten Rüden "Faraoland Nile Wild Burundi". Der E-Wurf fiel am 20. November und Polyanna schenkte uns 3 Rüden (Eboko, Enugu, Ewo) und eine Hündin (Ekiti). |