Zurück zu Familie Brammer
Hundefreundschaften

1. Fortsetzung Basenjifreundschaften

Um Basenjis, die nicht täglich zusammenleben, aneinander zu gewöhnen, sollten die Hunde sehr gut beobachtet werden. Am besten ist es, wenn die Hundehalter auch die Basenji"sprache" beherrschen .
Zur Zeit arbeite ich daran und suche Interessenten für Beobachtungen der Verständigungsmöglichkeiten der Basenjis.
a.)Lautsprache b.)Körpersprache.

Protokoll:
4 Basenjis: 3 Rüden und 1 Hündin werden aneinander gewöhnt.
Die erste Begegnung findet außerhalb der eigenen Territorien der Hunde statt. Damit ist ein Verteidigungsverhalten ausgeschlossen. Im fremden Gelände können sich die Hunde unbefangen begegnen und kennen lernen. Einige gemeinsame Spaziergänge sollten folgen.
Danach beginnt man die Hunde in die jeweils andere Umgebung: Wohnung oder Haus, einzugewöhnen.
Wichtige Voraussetzung für das reibungslose Gelingen ist die genaue Hierarchieordnung der Hunde zu kennen. Nur so sind Fehler vermeidbar Es dürfen nicht alle Rüden dominant veranlagt sein. Der ranghöchste Rüde muß zunächst besonders beobachtet und betreut werden, denn es hängt maßgeblich von seinem Verhalten ab, ob er das Rudel akzeptiert und die anderen Rüden nicht als ebenbürtige Konkurrenten ansieht. Dasselbe gilt genauso für das Verhalten der Hündin. Bei Basenjis wird sie letztlich das Rudel anführen.
Sind die Hunde miteinander vertraut geworden, beginnt die Übung sie gemeinsam zu füttern. Das ist nicht ganz einfach, aber es ist eine wunderbare Erfahrung, wenn es soweit ist und ohne Rivalität klappt. Zum Abschluß der Gewöhnungszeit werden die Hunde an das gemeinsame Alleinsein gewöhnt, eine der größten Herausforderung an Mensch und Tier. Wenn das möglich geworden ist, besteht eine dauerhafte Basenjifreundschaft. Ich kann mir nichts Besseres für unsere Hunde vorstellen.

Es fehlt mir die Erfahrung mit mehreren Hündinnen. Das ist mein nächstes Programm.
Wer kann dazu eigene Erfahrungen beitragen?